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BVMW-Verbandsinformationen
Nr. 046
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Investitionen nicht kaputt sparen
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Berlin - Die von der Brandenburger Finanzministerin Dagmar Ziegler geplante Kürzung der Investitionsausgaben - die noch nicht einmal vom Wirtschaftsminister und Bauminister geteilt wird - werfe das Land in der wirtschaftlichen Entwicklung weiter zurück. Das erklärte der Landesgeschäftsführer Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Dr. Dieter Kapell.
Die Mittel seien insbesondere zum weiteren Ausbau der Infrastruktur notwendig. Sparen sei angesichts der Finanzmisere richtig, so Kapell, aber nicht um jeden Preis. "Gerade die mittelständischen Unternehmen der Region brauchen mehr Aufträge, um die vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern und das Überleben der Firmen selbst zu ermöglichen." Mit der Kürzung der Investitionsausgaben würde aber der Verlust von Arbeitsplätzen billigend in Kauf genommen. Das treffe vorrangig die Bauwirtschaft, die ohnehin schon schwer angeschlagen sei. Kapell rief die Landesregierung auf, anstelle bei Investitionen lieber bei Subventionen zu sparen. Letztere sollten alle auf den Prüfstand gestellt werden, um festzustellen, welche Subventionen wirklich noch erforderlich seien. Generell sollten alle Subventionen zukünftig zeitlich begrenzt und weiter zurückgefahren werden.
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