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BVMW-Verbandsinformationen
Nr. 051
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Bau-Mindestlöhne nicht erhöhen
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"Die für 1. September vom Bundeswirtschaftsminister vorgesehene Einführung der Allgemeinverbindlichkeit der erhöhten Mindestlöhne kann für die ostdeutsche Bauwirtschaft katastrophale Auswirkungen haben." Darauf hat der Landesgeschäftsführer Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Dr. Dieter Kapell, hingewiesen. "Die neuen Mindestlöhne sind Gift für die Existenz vieler Baufirmen in Berlin, Brandenburg und in den anderen neuen Bundesländern."
Für die ohnehin schon schwer angeschlagene Bauwirtschaft, so Kapell, bedeute dies die Gefahr von neuen Insolvenzen und damit von weiteren Entlassungen im Baugewerbe. Wichtige Bauvorhaben, insbesondere zur dringend erforderlichen Verbesserung der Infrastruktur, würden dadurch in Frage gestellt. Auch sei zu befürchten, dass die Erhöhung der Mindestlöhne die Schwarzarbeit noch fördere.
Der BVMW-Landesverband Berlin/Brandenburg, so Kapell, schließe sich daher der Forderung des Zweckverbundes Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) an, die Allgemeinverbindlichkeit der neuen Mindestlöhne in Ostdeutschland auszusetzen oder ganz aufzuheben.
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