Bundesverband mittelständische Wirtschaft


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BVMW-Verbandsinformationen

Nr. 060

"Die Union streitet um Kaisers Bart!"

Berlin -Zur Diskussion in der Union über eine große Steuerreform erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: "Die Unions-Parteien streiten um Kaisers Bart. Die Unterschiede zwischen dem Merz-Vorschlag und dem CSU-Entwurf sind im Grunde marginal. Das Gezerre um einzelne Prozentpunkte lässt jedoch das eigentliche Anliegen in den Hintergrund treten: Wir brauchen eine radikale Steuerrevolution mit den Zielen der Vereinfachung und Transparenz des Steuersystems."
Der Mittelstandspräsident begrüßte deshalb den wesentlich breiteren Ansatz des CSU-Konzepts. "Das Merz-Modell ist zu sehr auf die Einkommensteuer fokussiert. Die CSU nimmt dagegen zu Recht auch die mittelstandsfeindliche Gewerbesteuer und die Erbschaftsteuer ins Visier". Es sei erfreulich, so Ohoven, dass nun auch die CSU einen lang gehegten Wunsch des BVMW in ihr Konzept aufgenommen habe: Die degressive Stundung der Erbschaftsteuerschuld bei Fortführung des Betriebes erleichtere die Unternehmensnachfolge erheblich.
 
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