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BVMW-Verbandsinformationen
Nr. 117
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Sperrfeuer gegen Großflughafen
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Juristisches Sperrfeuer darf den Großflughafen Schönefeld als zentrales
strukturpolitisches Projekt nicht verhindern
Potsdam. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat es am Montag
begrüßt, dass sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die
Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) klar
zum Projekt des Großflughafens Berlin Schönefeld positioniert haben.
„Bei ihrem Spitzengespräch haben BDI-Präsident Jürgen Thumann und
UVB-Präsident Gerd von Brandenstein deutlich gemacht, dass dieses Projekt
keine Hobbyveranstaltung der brandenburgischen Landesregierung ist, sondern
ein zentrales strukturpolitisches Anliegen, das von der deutschen Wirtschaft
konsequent mitgetragen wird“, erklärte der Landesgeschäftsführer des BVMW in
Berlin-Brandenburg, Dr. Dieter Kapell. „Wir begrüßen diese Stellungnahme, in
der wir ein deutliches Signal für die erfolgreiche Umsetzung der
Flughafenpläne sehen.“
Die Schaffung neuer und der Erhalt vorhandener Arbeitsplätze hängen
wesentlich davon ab, ob alle Verkehrsträger sich im erforderlichen Maß in
der Region entwickeln, betonte Kapell. „Das gilt für den Luftverkehr nicht
anders als für Straßen, Schienenwege und Wasserstraßen.“ Es sei politisch
unsachlich und lasse wirtschaftlichen Sachverstand vermissen, wenn
entsprechende Vorhaben auseinander dividiert oder gar gegeneinander
ausgespielt würden.
„Juristisches Sperrfeuer darf die wirtschaftliche Entwicklung in
Berlin-Brandenburg nicht verhindern. Zum Flughafen Berlin-Schönefeld gibt
es, wie Präsident Thumann treffend formulierte, keine Alternative.
Vollkommen zu Recht hat Präsident von Brandenstein auf die Bedeutung der
rund 40 000 neuen Arbeitsplätze verwiesen, die durch das Flughafenprojekt
bis 2012 entstehen können. Wir hoffen, dass dieses Bekenntnis der Wirtschaft
gewürdigt wird und sich im politischen Handeln der Akteure nachhaltig
niederschlägt“, so Dr. Kapell.
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