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BVMW-Verbandsinformationen
Nr. 083
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steuerpolitische Geisterfahrt
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Berlin – Zur Forderung des IG-Metall-Vorsitzenden Peters nach einem Stopp der Steuerreform erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven:
„Mit seiner Forderung, die nächste Stufe der Steuerreform zu stoppen, begibt sich IG-Metall-Chef Jürgen Peters auf eine ökonomische Geisterfahrt. Jedes Abrücken vom Steuerreformkurs gefährdet den ohnehin labilen Aufschwung. Der Staat könnte vielmehr durch weitere Steuersenkungen langfristig sogar höhere Steuereinnahmen erzielen. Bereits ein Prozent mehr Wirtschaftswachstum brächte dem Fiskus rund 4,5 Milliarden Euro zusätzlich.
Ein konstant hoher Spitzensteuersatz von 45 Prozent zementiert hingegen die überproportional starke Steuerbelastung des gewerblichen Mittelstands, den sogenannten Mittelstandsbauch. Herr Peters scheint zu übersehen, dass die überwiegende Mehrzahl der mittelständischen Unternehmen als Personengesellschaften geführt werden. Die Inhaber unterliegen damit der Einkommensteuer. Werden diese nicht steuerlich entlastet, droht auch in diesem Jahr ein neuer Insolvenzrekord. Die logische Konsequenz sind Steuermindereinnahmen und der Verlust von Arbeitsplätzen.“
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