|
Sensor gegen Unkraut - Biogas für Brennstoffzelle
Den Brückenschlag von der Forschung zum einsatzfähigen Funktionsmodell vollziehen die 150 Mitarbeiter des Institutes für Agrartechnik tagtäglich. Ihre Aufgabe: Zu sichern, dass unserer Landwirtschaft zukunftsfähige Werkzeuge, Technologien, Produkte und Verfahrenswege zur Verfügung stehen. Die Erzeugung von Feld- und tierischen Produkten wird durch den Einsatz von hig-tech im weitesten Sinne umwelterhaltender und
ressourcenfreundlicher. Unternehmer des BVMW-Regionalverbandes Potsdam nutzten dieser Tage ein Treffen mit Wissenschaftlern des Institutes, um zu prüfen, ob künftig Kontakte auf regionaler Ebene für beide Seiten nutzbringend sind. Bereits ein Rundgang durch ausgewählte Fachbereiche und die dabei gemachten Erklärungen der Wissenschaftler ergaben, dass es zahlreiche, oftmals ganz unterschiedliche, Ansatzpunkte für eine künftige Zuammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen gibt. So werden sich Dr. Wolfgang Scholz und Andreas Gimsa, Geschäftsführer der Enerlyt Potsdam GmbH über die Zukunftssicherheit ihrer bisher völlig getrennt erfolgten Entwicklungen zur energetischen Nutzung von Biogasen austauschen. Die Musterentwicklung eines Pendelsensors im Institutsbereich "Präzision im Pfanzenbau" unter Dr. Detlef Ehlert ergab zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Abstimmung künftige Musterbauvorhaben mit potenten Unternehmern der Region. Das Fazit: Es lohnt, über den Gartenzaun zu schauen, zu sehen, was das Nachbar "gleich um die Ecke", so kann. Das bei manchem Unternehmer schlummernde Vorurteil zum Umfang und dem Anspruch der Arbeit der Wissenschaftler für "Ackerbau undf Viehzucht" wurde gründlich revidiert. Ra. |
|