Bundesverband mittelständische Wirtschaft


    BVMW

Regionalverband Potsdam

 

 

18. Juni   2004

Das Sommerfest für Unternehmer
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Im Garten Eden - Gaumenschmaus und Augenweide

Kein Platz war an den langen Tafeln mehr frei, als Dr. Dieter Kapell, BVMW-Landesgeschäftsführer von Berlin/Brandenburg, das Sommerfest „Im Garten Eden“ eröffnete. Bereits eine Stunde vor der eigentlichen Eröffnung kamen die ersten Unternehmerpaare, um über den Höhenweg durch den „Garten Eden“, die Biosphäre in Potsdam, zu spazieren. Im Abendlicht leuchteten tausende Blüten, erstrahlten große Schmetterlinge, die aktuelle Attraktion des Hauses. Oberkellner Hakan Isik von „Hohenstein“- Catering lies seine Mannschaft, ein Dutzend junger Männer und Frauen in schicker Dienstkleidung, an den langen Tafeln antreten: „Jeder ist für seine Tafel zuständig. Jeder hilft an den Nachbartafeln aus, wenn es dort eng wird. Michaela, Du kümmerst Dich besonders und die Vip-Gäste, hier sitzt der wichtigste Mann, Senator Wolf.“ Cateringchef Bernd Hohenstein war die 
Ruhe in Person: “Bei uns klappt es. Punkt 19 Uhr können die Gäste kommen, ist das Büfett aufgebaut. Sie können sich sicher sein, es ist ausreichend und auch der Letzte wird ein ansehnliches Büfett vorfinden. Dabei zeigte er auf die vielen Behältnisse mit dem wohlgeordneten Nachschub. Sein Versprechen löste Bernd Hohenstein ein. Noch nach 23 Uhr konnte vom „Brandenburger Büfett“ in großer Vielfalt gespeist werden. Professionelle Gelassenheit auch bei MiCarla und den acht Musikern und Sängern der „Fetzer Party Affairs Band“ beim Sound Scheck. „Keine Angst, wir steigern uns ganz behutsam. Zum Essen feine Salonmusik, etwas Jazz und dann legen wir richtig los“, verspricht Bandchef Jürgen Fetzer. Kaum zu sehen war Joachim Kerwin, der Manager der Veranstaltung. Er pendelte zwischen Bühne und Künstlergarderoben, führte letzte Absprachen, wann wer mit welchem Block auftritt, wies die Kleinkünstler, wie Pantomime  und Scherenschneiderin, in die Orte ihres Wirkens ein. “Wir treten für den Großflughafen Berlin-Schönefeld ein. Wir schlagen vor, das er den Namen des brandenburgischen Flugpioniers „Otto Lilienthal“ tragen soll“, so Dr. Kapell in seiner kurzen Eröffnungsrede an das Publikum und die Ehrengäste aus Politik und Landesverwaltung, unter ihnen Berlins Wirtschaftssenator Wolf. 
Beschwingt und zufrieden speisten die Unternehmer- und Unternehmerinnen. Quer über den Tisch wurden neue Bekanntschaften geschlossen, alte Kontakte aufgefrischt. Das „Camp“ am künstlichen Tropensee oberhalb der Feierhalle war ein beliebter Rückzugsraum für ruhige Gespräche. Als jedoch die samt-seidig glänzenden Frauen und Männer der Samba-Show quer durch den Saal auf die Bühne stürmten, hielt es viele nicht mehr auf den „Quasselplätzen“. Feurige Musik, tolle Kostüme, schöne Frauen und muskulöse Männer waren eine Freude für die Sinne. Begeistert folgte der Saal den wechselnden Rhythmen der Trommeln, deren Takt wurde aufgegriffen. So hatte es Salsa-Lehrer Fernando Hernandes auch nicht schwer, denen, die die Samba-Klänge auf die Tanzfläche gelockt hatten, einige Salsa-Grundschritte zu 
vermitteln. „Sie tanzten toll, voller Hingabe und Erotik. Ihnen gebührt der erste Preis, ein feines 
Wochenende an der Ostsee.“ Mit viel Spaß und lustiger Bühnen-Plauderei zeichnete Verbandsmanager Rainer Raddatz vier Paare aus, die aus fachkundiger Sicht der Samba-Tänzerinnen beim Salsa miteinander am besten tanzten. “Was, schon Mitternacht?“ Los komm, lass uns tanzen! „Jetzt legen wir noch eine Kohle drauf, jetzt bleibt niemand mehr sitzen“, versprach Bandchef Jürgen Fetzer. Er hielt sein Wort. 
Das BVMW-Sommerfest 2004 war ein Erfolg. Dank vieler Sponsoren konnte ein Programm verwirklicht werden, das jedem den doppelten Wert seines Kartenpreises bot. Viele Akteure boten weit mehr, als ihre vertragliche Verpflichtung vorsah. „Wir wollen denen, die in unserer Region die tatsächlichen Träger der Wirtschaft sind, ein Fest bereiten, wir wollen zeigen, dass es sich in der Biosphäre gut feiern lässt, deshalb gab jeder von uns etwas mehr, verzichtete auf einen Teil der Gage oder Provision“, so Veranstaltungsmanager Joachim Kerwin. Ra.


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