Immer mehr Unternehmen erkennen Dubais Potenzial als einer der interessantesten, aufstrebenden Wirtschaftsstandorte der Zukunft. Und Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Dubais. Das eröffnet auch für kleine und mittlere Unternehmen neue Perspektiven. Die Vorteile jetzt in Dubai zu investieren, liegen klar auf der Hand: Die ideale wirtschaftliche Lage, die internationale Anbindung, die gute Infrastruktur, Steuerfreiheit, keine Währungsbeschränkung, Freihandelszonen, das große Freizeitangebot, die Familienfreundlichkeit, um nur einige zu nennen.
Wenn Sie auch schon daran gedacht haben Dubai als neuen Standort zu wählen, so bietet Ihnen unser strategischer Informationsabend zum Thema Einfach "auf nach Dubai"? einen idealen Einstieg für Ihre Entscheidungsfindung. Dazu verraten Ihnen landeskundige Experten erste Insidertipps zu kulturellen und lokalen geschäftlichen Gepflogenheiten, die oft unnötiges Lehrgeld kosten und führen Sie an die orientalische Geschäfts- und Arbeitswelt heran. Lassen Sie sich inspirieren! Lernen Sie den faszinierenden Wirtschaftsstandort Dubai kennen.
Unsere Gäste berichten über Dubai und ihre Erfahrung in Sachen Geschäftsalltag.Sie
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Dr. jur. Jürgen Holz DH Consulting
Im Kontorhaus Mitte Friedrichstraße 185-190 10117 Berlin
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Ein Scheich sagt weder Ja noch Nein
Märkische Unternehmer suchen Geschäfte in der Konsens-Gesellschaft Arabiens
„Wer keine Zeit hat, ist in Not. Und wer in Not ist, mit dem macht man kein Geschäft“ –
Jürgen Holz zitiert das arabische Sprichwort als Maxime für jeden, der Geschäfte sucht in der Golfregion. Holz kommt von der Ghorfa, der Arabisch-Deutschen Vereinigung für Handel und Industrie. Vor 30 mittelständischen Firmenvertreten aus Potsdam und Umgebung erklärt er an diesem Donnerstagabend bei der Enerlyt GmbH im Industriegebiet von Drewitz, wie man die Scheichs zu nehmen hat.
„Zeit“ ist, was man am meisten braucht, Zeit aber haben deutsche
Firmen selten. „Die machen fünf bis zehn Termine täglich, und keiner nimmt sie ernst“, sagt Holz: „Dienstreise für zwei, drei Tage? Vergessen Sie‘s! Einen Stand auf der
Messe? Da gehen wichtige Scheichs nur zum Spaß hin? Firmenvertretungen in Freihandelszonen? Darüber lachen die Araber!“ Man müsse sich mit ihnen selbst auf Ihrem Terrain einlassen, ein „Urvertrauen aufbauen“ bei ausgedehnten Essen und Tee-Gelagen. Menschen am Golf suchen immer Konsens, sagen selten sofort Ja oder Nein. Das dauert, sagt Holt, „aber wer es geschafft hat, hat Partner und Freunde fürs Leben.“
Nur fünf Manager waren selbst „unten“ und haben jene Fehler gemacht, vor denen Holz warnt und nicht befolgt, wozu er dringend rät. So brauchte Heiko Neupert mit seinen superdünnen, flexiblen Sandsteinplatten „Ytterstone“ fünf Jahre, ehe er einen Auftrag bekam in Jordanien: „Wir hatten Super-Resonanz, aber keinen Abschluss, 180 Visitenkarten, aber nichts.“ Auch Augenarzt Volker Rasch hatte Probleme in den Emiraten. Ein Ärzte-Vermittler lotste ihn zum Operieren nach Dubai. Er fand eine renommierte Klinik vor mit guter Diagnostik, aber alter Technik. Wer zur Sprechstunde kam, wurde wenn nötig noch am selben Tage operiert. Bis heute gibt es keine Honorarverträge; die Dollars bekam er bar im Umschlag, und als er eine Quittung ausstellen wollte, lehnten die Araber entsetzt ab. Dreimal war Rasch am Golf. Das Gedränge ist gewaltig in der Boomtown Dubai, so Holz: „Die Welt läuft da auf. Man muss mit dem Produkt auffallen, sich perfekt in Hochglanz präsentieren, in englisch oder arabisch, niemals zweisprachig; die Araber können beides. Die Zeitungsanzeige zehn Tage vorher ist Pflicht.“ Dubai sei glitzernd und mondän und strotze vor „Sonderberatern“, die keine sind, und Scheichs, die nichts zu sagen haben. Die Bundeshauptstadt Abu Dhabi sei weit ernsthafter und wegen der Nähe zur Regierung erfolgversprechender. rai
(Märkische Allgemeine Zeitung am 12.02.2005 Lokalausgabe Potsdam)
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